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Der Daily Telegraph (London, vom 9. November 2013) beschrieb Nelson Goerners Ausführungen auf seiner Debussy-CD (beim Label ZigZag Territoires) als „Interpretationen voll feinsinniger Inspiration". Ambito Financiero (Buenos Aires, vom 14. Mai 2014) sprach wie folgt über Goerners Klavierkonzert im Teatro Colon: „Eines der beeindruckenden Merkmale von Nelson Georners Musikerpersönlichkeit ist seine Fähigkeit, intellektuelle Hellsichtigkeit, unbestrittene Tiefe und technische Leichtigkeit miteinander zu kombinieren, um seinen Ideen Ausdruck zu verleihen."

Nelson Goerner hat mit vielen der wichtigsten Orchester gespielt, darunter das Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Claus Peter Flor, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Andrew Davis, das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Emmanuel Krivine, das Hallé-Orchester unter der Leitung von Mark Elder, das Orchestre de la Suisse Romande mit Neeme Järvi and Raphael Frühbeck de Burgos, das Orchestra of the Eighteenths Century mit Frans Brüggen, die Deutsche Kammerphilharmonie mit Ivor Bolton und das NHK-Sinfonieorchester Tokio unter der Leitung von Fabio Luisi.

Er hat bei zahlreichen Festivals konzertiert, darunter bei den Salzburger Festspielen, den Festivals La Roque d'Anthéron und La Grange de Meslay, in Edinburgh, Schleswig-Holstein und Verbier sowie bei den BBC Proms.

In der Saison 2013-2014 war Nelson Goerner Gast der Reihe Artist Portrait in der Wigmore Hall in London, wo er vier sehr breit gefächerte Solokonzerte gab, in denen er Stücke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Chopin, Debussy und Bartok spielte.

Die Saison 2014-2015 umfasst Konzerte in London, Amsterdam, Paris, Montpellier, Genf, Reykjavik, Vancouver, Washington DC, Minneapolis und Buenos Aires.

Nelson Goerner ist zudem ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Er hat mit Künstlern wie Martha Argerich (Repertoire für zwei Klaviere), Janine Jansen, Steven Isserlis und Gary Hoffman zusammengearbeitet.

Er pflegt einen engen Kontakt zum Mozarteum Argentino in Buenos Aires: Seit seinem Stipendium, das er als Student erhielt, ist er bereits vielfach dort aufgetreten. Mit dem Chopin Institut in Warschau, wo er Mitglied im künstlerischen Beirat ist, verbindet ihn ebenfalls ein langjähriger Kontakt. Kürzlich hat er, zusammen mit dem Institut, die Interpretation Chopins auf Klavieren von 1848 und 1849, gefertigt von Pleyel und Erard, erkundet. Die Konzerte wurden für das hauseigene Label des Instituts aufgenommen, wobei die Aufnahme der Ballades und Nocturnes einen Diapason d'Or gewonnen hat.

Herr Goerner ist häufig in Aufnahmestudios zu finden. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen von Chopin, Rachmaninow, Liszt und Busoni und eine DVD mit Beethoven- und Chopin-Repertoire, aufgenommen bei einem Live-Auftritt während des Verbier Festivals. Seine Chopin-Einspielung für das Wigmore Hall Label war „Choice of the Month" im BBC Music Magazine und seine Debussy-Aufnahme für das Label Outhere/ZigZag Territoires gewann den Diapason d'Or des Jahres 2013. Nelson Goerners jüngste Aufnahme mit Repertoire von Schumann war im März 2015 Aufnahme des Monats im BBC Music Magazine. Sein nächstes Aufnahmeprojekt wird dem Repertoire Beethovens gewidmet sein.

Nelson Goerner wurde 1969 in der argentinischen Stadt San Pedro geboren und ist heute einer der führenden Pianisten seiner Generation. Nach seinem Studium in Argentinien bei Jorge Garrubba, Juan Carlos Arabian und Carmen Scalcione wurde er 1986 in Buenos Aires mit dem Ersten Preis des Franz-Liszt-Wettbewerbs ausgezeichnet. Daraufhin erhielt er ein Stipendium, das es ihm ermöglichte, am Konservatorium von Genf mit Maria Tipo zu arbeiten. 1990 gewann Nelson Goerner den Ersten Preis beim Wettbewerb in Genf.

Herr Goerner lebt momentan mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in der Schweiz. Er ist Professor für Klavier an der Musikhochschule Genf.

„Ein Dichter, der zugleich Goldschmied ist." – Diapason, Oktober 2013.

„... was auf der Bühne des Teatro Colon passierte, war nicht nur eine Demonstration größter Virtuosität, sondern auch musikalische Interpretationskunst höchsten Ranges." – La Nacion, vom 15. Mai 2014.